Sonntag, 25. Oktober 2009

„A g’sunde Watschn“

slappingDie„g’sunde Watschn“ gibt es nicht. Es ist lediglich so, dass nicht jede Watschn gleich ein Mordsdrama ist. Manchmal wäre eine Watschn vielleicht sogar verträglicher als das, was sich gelegentlich als Psychokrieg zwischen Lehrer/innen und Schüler/innen abspielt. Egal ob so oder so, in vielen Klassenzimmern herrscht der Überlebenskampf. Es ist kein Wunder, dass dieser Schrei der Verzweiflung aus der Lehrer/innenschaft kommt. Lehrpersonen sind recht zahnlose Tiger und ihre Schäflein wissen schon lange, dass die zahnlosen Tiger sie nicht zu Tode brüllen können. Früher war das nicht so, daher müssen wir zurück zu den alten Disziplinierungsmitteln, oder? Vielleicht passt aber auch nur die bestehende Schule nicht in die heutige Zeit? Kein Zweifel, viele Eltern versagen in der Erziehung. Erziehung ist schwieriger geworden und viele sind überfordert. Strafen, wie von den Christgewerkschaftern gefordert, werden wohl nur in den wenigsten Fällen Gutes bewirken können. Eltern müssen unterstützt werden. Lehrer/innen und Schüler/innen brauchen eine neue Schule.
Wenn jemand „a g’sunde Watschn“ verdient hat, dann sind es diejenigen, die die Weiterentwicklung der Schule behindern. Besonders viele potentielle Empfänger/innen sind unter Politiker/innen und Gewerkschafter/innen zu finden.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Poltikerprovokation vs. Schulreform

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Der Schweinezyklus der Lehrer/innen-Neid-Diskussion steuert auf einen Höhepunkt zu. Wie jedes Jahr wird vor und nach den Sommerferien wieder die Lehrer/innenarbeitszeit verhandelt. Besondere Brisanz erfährt die Diskussion dadurch, dass die ÖVP (nach überstandenen Wahlen) auf den BM Schmied-Zug aufgesprungen ist und zwei Stunden mehr Arbeit von den Lehrer/innen fordert. Reflexartig beginnt die Gewerkschaft zu mauern und die Lehrer/innenschaft schreit empört auf. Die potentiellen Verhandlungspartner/innen verschanzen sich in den Gräben ihrer pädagogisch unhaltbaren Argumentation. Mir scheint fast, dass hinter diesem Vorgehen ein gewisses System steckt. Ich unterstelle den Politiker/innen , dass die Lehrer/innenarbeitszeitdikussion vorsätzlich auf eine Weise geführt wird, die eine Diskussion über grundlegende Reformen im Schulsystem wieder auf längere Zeit behindert. Die Art und Weise der Begründung, weshalb Lehrpersonen zwei Stunden mehr arbeiten können sollen, ist durch Abwesenheit von Respekt und Wertschätzung ihre Arbeit gekennzeichnet. Abwehrreflexe sind daher vorhersehbar. Die jetzt entstandene Diskussion dient meines Erachtens lediglich dazu, eine richtige Schuldiskussion zu verhindern und den Status Quo zu zementieren. Eine moderne Schule würde nämlich die Arbeitszeit von Lehrpersonen grundlegend neu definieren und die „2 Lektionen“ Debatte wäre in dieser Form obsolet. Dieser Konflikt ist lediglich eine Finte, ein inszeniertes Scheingefecht, um substantielle Reformen zu verhindern.

Bild: http://home.arcor.de/h./h.g.demme/images/mega_job_lehrer.jpg

Mittwoch, 9. September 2009

Medienerziehung Teil 2: Die Glotze – ABFFL…gekündigt!

paris_logoIn Teil 1 habe ich schon recht ausführlich meine Kindheitserinnerungen an meine Fernseherlebnisse beschrieben. Ausgelassen habe ich dabei jenen Moment, als ich weinend im Wohnzimmer stand, weil ich beobachten musste, dass ein Mann in blauer Arbeitskleidung kam und einfach unser Fernsehgerät aus dem Wohnzimmer wegtrug. Wenig später kam er mit einem anderen Gerät zurück. Dieses Gerät zauberte kunterbunte Bilder auf die Mattscheibe. Meine Welt war wieder in Ordnung und die Tränen trockneten schnell.
Kein Zweifel, ich war ein Kind, das bereits mit diesem Massenmedium aufwuchs. Vielleicht sind Sie überrascht, wenn ich Ihnen jetzt mitteile, dass der Fernsehkonsum von Jugendlichen in der letzten Zeit rückläufig ist. Dafür steigt aber die Nutzung des Internets stark. Die Zeit, welche Kinder und Jugendliche vor einem Bildschirm verbringen wird also mehr. Wenn wir die Zeit Gesamtzeit vor Bildschirmen ermitteln möchten, dann haben wir es mit dem Fernseher, dem Computer, Spielkonsolen, kleinen Spielkonsolen und den Handys zu tun. Zwar gibt es Studien zu Teilbereichen dieser Liste, doch eine genaue Gesamtzeit ist mir nicht bekannt. Ich versuche eine Schätzung aus dem Bauch heraus zu machen. Sie sind eingeladen, mitzudenken und diese Schätzung nach oben oder unten zu korrigieren: Fernsehen ca. 2h, Computerspiele ca. 1,5h , Internet ca. 1h und Handy ca. 0,5h. Das ergibt ca. 5h täglich, die ein junger Mensch vor einem Bildschirm verbringt. 5 Stunden finden sie zu hoch gegriffen? Die deutsche Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien hat folgende Zahlen ermittelt: Ein durchschnittlicher Junge im 9. Schuljahr sieht 139 Minuten fern, spielt 92 Minuten am Computer und ist 74 Minuten im Internet. Das ergibt 305 Minuten, oder etwas mehr als 5 Stunden. Mädchen liegen mit 4 Stunden und 22 Minuten etwas tiefer. Die Zeit, die mit dem Handy verbracht wird, ist dabei nicht berücksichtigt. Diese Zahlen gelten für normale Wochentage. An schulfreien Tagen erhöht sich diese Zeit noch deutlich. Meine Schätzung ist also eher optimistisch.
Durchschnittlich 5 Stunden vor einem Bildschirm sind eindeutig zu viel. Die Dauer ist aber lange nicht das größte Problem.

Jetzt aber zum heutigen Thema, das Fernsehen. Als ich Kind war wurde mir gesagt: „Wer zu viel in die Glotze starrt, bekommt viereckige Augen.“ Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich zu viel in die Glotze gestarrt und ich bekomme trotzdem noch gelegentlich Komplimente für meine Augen. Diese Nebenwirkung scheint nicht zu stimmen. Andere Nebenwirkungen konnten aber durch Untersuchungen bestätigt werden:
Kinder, die vor der Einschulung einen hohen Fernsehkonsum hatten können sich schlechter konzentrieren, schlechter lesen, haben eine geringere sprachliche Kompetenz und erbringen schlechtere mathematische Leistungen.
Kinder mit eigenem Fernseher im Zimmer sind schlechter in der Schule.
Je mehr Jugendliche fernsehen, desto eher werden sie depressiv.
Dies sind nur drei von vielen nachgewiesenen Nebenwirkungen. Über all das finden Sie vieles im Internet. Ich möchte mich aber einem andern Problemfeld zuwenden. Schulische Leistungen sind aber nur ein Teilbereich eines jungen Lebens. Das Fernsehen beeinflusst aber auch das Verhalten der Kinder und Jugendlichen. Die Auswirkungen sind oft verheerend.

Aus meinen Erinnerungen:
Zu Beginn der Neunziger Jahre hatte ich Pausenaufsicht. Ich bemerkte eine Traube von Schüler/innen, die sich vor einem Garderobenhaken versammelt hatte. Im Zentrum der Aufmerksamkeit stand, oder besser hängte ein kleingewachsener, ca. 12 jähriger Schüler, der an eben diesem Haken baumelte. Sein Hemdkragen hing fest, aus seinem Mund kamen röchelnde Laute und sein Gesicht drohte sich von einem satten Rot in dunkelblau zu verfärben. Ich befreite den Knaben unverzüglich aus seiner misslichen Lage. Sobald er wieder genug Luft zum Sprechen hatte konnte der Täter ausfindig gemacht werden. „Wieso hast du das gemacht? Der Junge wäre fast erstickt.“ „Das war doch nur Spaß. Das habe ich gestern im Fernsehen gesehen.“

So einfach war das damals. Heute geht es meistens um kompliziertere Zusammenhänge. Oft passieren ganze Sozialisationsprozesse mit dem Fernsehprogramm als Vorbild. Wissen Sie was Ihr (jugendliches) Kind für Programme sieht? Ich behaupte, dass die meisten Eltern es zu wissen glauben, doch eigentlich nicht wirklich wissen. Sie glauben es zu wissen, weil sie sich in der Standardwelt des Fernsehens auskennen. Da sehr viele Kinder und Jugendliche ein eigenes Fernsehgerät in ihrem Zimmer haben, entgehen sie aber einer genaueren Kontrolle. Zwar wissen wir älteren Semester, dass es auch Sender wie MTV oder VIVA gibt, aber wir glauben, dass es sich dabei um Musiksender handelt, die Musikvideos spielen. Wer kennt das Programm denn wirklich?
„Du würdest auch gern wissen, was es heisst, Paris Hilton zu sein? Am liebsten wärest du dick mit ihr befreundet und würdest mit ihr um die Welt jetten? Dann ist diese Show genau das Richtige für dich!“
So wird die Castingshow „Paris Hilton’s - My New Best Friend“ beworben. Sie haben das verpasst? Unmöglich, alle Folgen sind online – verpassen ausgeschlossen. Das Fernsehen und das Internet sind schon viel enger zusammengewachsen als wir denken.
Auf diese Show bin ich gestoßen, als eine neue Mode unter meinen Schülerinnen die Runde machte. Freudestrahlend verkündeten mir zwei Mädchen ABFFLs zu seinen. „Toll“, sagte ich und fragte, was ABFFLs eigentlich sind. „Allerbeste Freunde fürs Leben“, war die Antwort. Dagegen war nichts einzuwenden. Eine Woche später weinte eines der Mädchen bitterlich. Aus war es mit den ABFFL. Die Freundschaft wurde gekündigt. Ein anderes Mädchen nahm nun ihren Platz ein. „Das kommt in dem Alter schon einmal vor“, tröste ich das Mädchen und mich selbst. Eine tränennasse Kündigungswelle schwappte über die Mädchen an unserer Schule. ABBFL wurde geschlossen und wieder aufgehoben, Vermittlerinnen und Kündigungsvollstreckerinnen tauchten auf. Ich suchte das Gespräch und versuchte die Bedeutung von „Freunde“, „beste Freunde“ und „fürs Leben“ zu erklären. Ich erntete für diese Versuche erstaunte Blicke. Wer wie Paris Hilton sein will, kann sich seine beste Freundin auch casten, bzw. bei einmaligem Missfallen austauschen, frei nach dem Motto: „Jede Woche muss eine gehen!“ Und Paris hat ihre erste gecastete beste Freundin schliesslich auch in der zweiten Staffel durch eine neue „forever“ ersetzt.
Über die Auswirkung von männlichen TV- und Internet-Rollenvorbildern auf vater-, lehrer- oft beinahe ganz männerlos heranwachsende Burschen, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Ich glaube, Sie wissen wovon die Rede ist.

Konsequenzen:

- Vorschulkinder gehören nicht länger als 30 Minuten pro Tag vor die Kiste

- auch die Fernsehzeit von Schulkindern gehört limitiert

- die freie Programmwahl kommt mit dem Erreichen des Wahlalters

UND WIE SOLL DAS ERREICHT WERDEN?

Eine Familie hat EIN Fernsehgerät (oder es darf nur eines in Betrieb sein) und man muss sich gemeinsam auf ein Programm einigen. Gemeinsames Fernsehen ermöglicht direkte Kontrolle und das Sprechen über problematische Inhalte. Sollte als Nebenwirkung das Fernsehen an Attraktivität verlieren, ist das auch nicht so schlimm. Es gibt auch noch ein Leben abseits der Kiste.

Bild: MTV-Website

Montag, 7. September 2009

Medienerziehung Teil 1: Damals...

GlotzeVorbemerkung
Für mich hat nun die vierte Schulwoche des neuen Schuljahres begonnen. Die Anfangszeit ist immer eine besonders arbeitsreiche Zeit. Jetzt sollte aber alles wieder so weit im Schwung sein, dass ich wieder etwas mehr Zeit für diesen Blog habe.
Die Reaktionen auf meinen Blogeintrag „frdammti bitch - i shwör i shlach di – Zickenkrieg im Internet“ haben mir deutlich gezeigt, dass hier ein Thema vorliegt, das weitere Beachtung finden soll.
Außer den Kommentaren wurde ich auch persönlich oft auf diesen Eintrag angesprochen.

Die Welt verändert sich – und wie schnell!!

Um zu verstehen, wie schnell sich die Welt in den letzten Jahrzehnten verändert hat, krame ich in der Kiste meiner Erinnerungen.
1966 wurde ich geboren. Meine erste Erinnerung an ein Fernsehereignis war tatsächlich die Mondlandung 1969. Natürlich war dieses Jahrhundertereignis in schwarzweiß zu sehen. Das Fernsehprogramm startete erst am Nachmittag. Bald kam aber das Programm für Schichtarbeiter hinzu und wenn ich krank war und nicht zur Schule konnte, durfte ich manchmal einen Film anschauen. Im Sommer, bei Schlechtwetter und nur bei Schlechtwetter wurde ebenfalls ein Film gesendet. Ich weiß das darum noch so genau, weil „Der Schatz im Silbersee“ angekündigt worden war. Darum betete ich, dass Petrus ein Einsehen haben möge und meine Gebete wurden erhört. Auf dem Haus meiner Eltern thronte ein Antennenbaum fast in der Größe des Weihnachtsbaums vor dem Wiener Rathaus. Wir waren privilegiert, denn außer den beiden österreichischen Programmen konnten wir auch noch den Schweizer und drei deutsche Programme empfangen. Die großen Quizshows wie „Einer wird gewinnen“, „Der große Preis“ oder Spielshows wie „Spiel ohne Grenzen“ waren die Hauptattraktionen der Fernsehabende.
Als ich 18 Jahre alt war, also 1984 begann das Zeitalter des deutschen Privatfernsehens. Ein Portable TV zog zu mir in mein Zimmer. Viel Interessantes gab es nicht zu sehen. Lediglich „Tutti Frutti“ blieb mir in Erinnerung, und das obwohl ich die Spielregeln bis heute nicht verstanden habe. 1984 war die Zeit, als moderne Telefone Tasten anstelle der Wählscheibe hatten.
Mobiltelefone gab es zwar, doch sie waren meistens in Autos eingebaut und diese Autos gehörten Ärzten oder anderen sehr wichtigen Menschen. Es sollte bis zur ersten Schwangerschaft meiner Frau im Jahre 1995 dauern, bis ich selbst Besitzer eines Handys wurde. Das Ding war nach heutigen Maßstäben als riesig zu bezeichnen. Es passte kaum in eine Hosentasche und es nervte mich von dem Moment an, als es zum ersten Mal klingelte. Noch heute bin ich über ein Handy nicht zu erreichen. Ich schalte es nur ein, wenn ich jemanden anrufen möchte.
Meinen ersten Computer kaufte ich 1990. Es war ein Mac Classic mit 4 MB RAM und 40 MB Festplatte. Eigentlich staune ich heute noch, was dieses Maschinchen auf die grafische Benutzeroberfläche des winzigen Schwarzweißbildschirms zaubern konnte. Zuhause gelangte ich erstmals 1999 ins Internet. Mein 56K Modem ermöglichte mir, von meinem Wohnzimmer aus einen ersten Blick in die neue Datenwelt zu werfen.
Heute kann ich mit meinem Handy Musik hören, Filmchen abspielen, im Internet surfen, fernsehen, mit GPS navigieren, Fotos schießen, Videos aufnehmen, sogar telefonieren und wahrscheinlich noch viel mehr von dem ich keine Ahnung habe.
Es ist eigentlich atemberaubend, wie schnell sich die Welt im technischen Bereich verändert hat. selbstverständlich schätze ich viele dieser Entwicklungen sehr und möchte sie nicht missen. Vieles ist dem Menschen angeboren, doch der sinnvolle Umgang mit allen diesen Möglichkeiten ist es sicher nicht. Wir stehen vor wichtigen Aufgaben. Zum einen müssen wir für uns selbst einen Weg durch die virtuelle Welt bahnen, und zum anderen sind wir dafür verantwortlich unsere Kinder und Jugendlichen auf ihrem Weg durch diese neue Welt ein Stück weit zu begleiten, bis sie genug Erfahrungen und Reife haben, um diesen Weg alleine fortzusetzen.
In meinen nächsten Beiträgen werde ich Ideen liefern, wie dies geschehen kann.

Mittwoch, 26. August 2009

FPÖ im „Endkampf“? - Die Krise lockt!

Strache_Egger2Die Ängste der Menschen

Es mehren sich die Zeichen, dass die FPÖ sich im „Endkampf“ befindet. Die FPÖ möchte die Gunst, und so ist das aus ihrer Sicht zu sehen, der Krise nützen. Krisen haben sich in der Geschichte schon oft als idealer Nährboden für Rechtsaußenparteien erwiesen. Nicht nur Österreich, sondern die ganze Welt steckt in einer Krise, wie sie hier die wenigsten lebenden Menschen erlebt haben. Krachende Banken, pleitegegangene Firmen, flügellahme Fluglinien und sogar Staatsbankrotte sorgen für Arbeitslosigkeit und somit für berechtigte Zukunftsängste. Die westlichen Staaten versuchen mit enormen Staatsausgaben Banken zu retten und die Wirtschaft anzukurbeln. Dieses Deficit Spending kommt aber der Bevölkerung , wenn überhaupt, nur indirekt zugute. Bei der Befindlichkeit der Menschen bewirkt diese Vorgehensweise oft eine Verstärkung der Ängste. Wie ist es denn möglich, dass zu wirtschaftlich guten Zeiten ein Sparpaket das andere jagen konnte und jetzt, wo die Staatseinnahmen drastisch sinken, Geld in Milliarden ausgegeben werden kann? Natürlich ist es ein Charakteristikum des Deficit Spendings, dass in Krisenzeiten Staaten auf Pump die Wirtschaft ankurbeln und zu Konjunkturzeiten das Geld wieder herein wirtschaften. Ebenso ist aber bekannt, dass, wenn dieser Bogen überspannt wird, eine dramatische Geldentwertung einsetzen kann. Dass im Moment der nationale Verbraucherpreisindex bei minus 0,3% steht, vermag nicht zu beruhigen. Im Gegenteil, die Preise gehen erst einmal zurück, da es an kaufwilligen Abnehmern für bereits produzierte Waren mangelt. Wie sich bei einem Zunami das Meer erst einmal zurückzieht, um dann mit unglaublicher Wucht die Küste zu verwüsten, kann eine Phase der Deflation Vorbote für Schlimmeres sein. Ich bin kein Ökonom und meine Beurteilung kann grundlegend falsch sein. Das ist aber nicht das Thema, denn es geht jetzt darum zu erkennen, welche Ängste momentan die Menschen bewegen, die sind nämlich auch keine Ökonomen.

Die Erben Haiders – Teil 1: Heinz Christian Strache

Egal ob Jörg Haider nun als Parteichef des BZÖ oder der FPÖ, als Ziehvater des Rechtsextremismus in Österreich oder als Rechtspopulist in den Tod gerast ist, auf Bundes- und Länderebene haben jüngere Recken sein Erbe angetreten. HC Strache, der blauäugige Cartoonheld in Strumpfhosen, versucht schon lange als Imitat des jungen Haider zu punkten. Haider war aber zunehmend darauf bedacht, als „staatsmännisch“ zu gelten und befolgte als Landeshauptmann Kärntens Cäsars Rat „Lieber der erste hier, als der zweite in Wien…oder Rom“. Zwar hat ihn die „ordentliche Beschäftigungspolitik“ sein Amt gekostet, doch der Meister des Hier-und-weg-und-z’rück eroberte es prompt zurück. Haider hat es zwar verstanden sich ins „rechte Licht“ zu stellen, doch er achtete (meist) darauf, dass er salonfähig blieb. In Kärnten dürfte er einiges an Prominenz empfangen. Der Rechts-Che, HC Stra-Che nennt sich der blaue Strumpfhosencomicflieger, will einfach nur das dritte Lager anführen. Als Wehrsportler ließ er sich ablichten, und das Foto auf dem er drei Bier bestellt spricht auch für sich. Auch als er versuchte, ein Kreuz schwingend, die Christenheit vor dem Islam zu retten, ist er in ein Fettnäpfchen getreten, das sein (geheimes) Vorbild Jörg Haider ausgelassen hat.

Die Erben Haiders – Teil 2: Dieter Egger

Der ehemalige Landesstatthalter Vorarlbergs und nunmehrige (Noch-) Landesrat Dieter Egger schaffte es in der Vergangenheit der Ländle FPÖ ein eigenes Image zu geben. Liberaler gab man sich, auch bedachter. In den Wahlkämpfen bewahrte man die Ländlebewohner/innen vor den schlimmsten Plakaten. Man sagte sich auch vor 5 Jahren von der Bundes-FPÖ los. HC berichtete von Wind der ihm in Feldkirch ins Gesicht blies. Eine unterkühlte Versöhnung ließ nicht lange auf sich warten. Egger erwarb sich in Vorarlberg den Ruf ein honorabler Politiker zu sein. Als Egger aber den Direktor des jüdischen Museums Hanno Loewy als einen „Exil – Juden aus Amerika“ bezeichnete, hat sich schlagartig alles geändert. Zwar wurde in Vorarlberg ohne die Zurückhaltung vergangener Tage mit den aktuellen Wahlplakaten in ein ungewohnt nationalistisches Horn geblasen, doch einen solchen Spruch hat noch kein Mitglied einer Vorarlberger Landesregierung vom Stapel gelassen. Egger und seine Ländle-FPÖ wurde bisher immer als unabänderlicher Anhang der Ländle-ÖVP verstanden. Die beiden Parteien halfen sich auch nach den letzten beiden Wahlen gegenseitig aus der Patsche. 1999 half die FPÖ der ÖVP nach dem Verlust der absoluten Mehrheit ihre Macht im Wesentlichen abzusichern und 2004, als die FPÖ um über die Hälfte schrumpfte und die ÖVP die absolute Mehrheit eroberte, durfte die FPÖ ganz selbstverständlich weiter mitregieren. Im Landhaus regierte halt die „Bregenzer Wechselseitige“. Nach dem jüngsten Spruch Eggers, der einen weit schlimmeren antisemitischen Beigeschmack hat als Haiders „Ariel“-Zitat, steht für ihn sein Lebenswerk auf dem Spiel. LH Sausgruber hat unmissverständlich angekündigt, dass ohne entsprechende Klarstellung für Egger kein Platz mehr in der Landesregierung sein wird. Nachdem sich aber Egger überhaupt nicht einsichtig zeigt und auch die Partei ihn deckt, legte der Landeshauptmann noch ein Schäufelchen nach. Nicht nur Egger, sondern die ganze FPÖ soll nicht mehr der zukünftigen Landesregierung angehören. Erstmals in der Vorarlberger Geschichte besteht die Möglichkeit einer interessanten, nicht schon im Vorfeld entschiedenen Wahl.

ENDKAMPF

Warum nehmen die Rechtsprovokationen der FPÖ an verschiedensten Orten in letzter Zeit spürbar zu? Ein Nationalratspräsident kennt scheinbar keine Schranken mehr, ein Bundeschef tritt mit einem Kreuz bewaffnet den Kampf gegen den Islam und den Firmvorbereitungsunterricht an, ein Landesrat, der bis vor ganz kurzer Zeit noch von der Ländlepresse hofiert wurde, ist auf einmal der Headliner von rechtsextremen Websites. Wie ist das alles möglich?
Offensichtlich weiß die FPÖ Führung von den Möglichkeiten für eine Rechtspartei in Krisenzeiten. Schamlos wird alles unternommen um auch sicherzustellen, dass kein Zweifel an der „rechten“ Gesinnung bestehen kann. Was Raps und Comics in den letzten Jahren nicht bewirken konnten, das soll jetzt durch das Spiel mit der Angst der Menschen gelingen. Die FPÖ konnte sich zwar langsam von ihrem Regierungsabenteuer erholen, doch der ganz große Erfolg blieb bisher aus. Jetzt ist die Krise da, jetzt muss die Angst nicht erst künstlich erzeugt werden, jetzt ist die Zeit des Endkampfs.
Alles oder Nichts, das sagte sich wohl auch Landesrat Egger. Das Gefühl des Losers kennt er wohl noch von der letzten Wahl. Jetzt sind die Erwartungen aber hoch, denn nach der letzten Pleite sollte ein veritabler Stimmengewinn ins Haus stehen. Auch der noch vor Jahren geschmähte Bundesparteiobmann verlangt, die Gunst der Stunde zu nützen. Egger ist im Zugzwang. Diesmal folgt er der Bundesparteilinie. Er setzt alles auf eine Karte. Der Endkampf hat auch Vorarlberg erreicht – und Dieter Egger hat ihn als Person bereits verloren.


Quelle Foto: http://www.fpoe.at/index.php?id=477&backPID=616&pS=1143842399&tt_news=6520

Freitag, 21. August 2009

frdammti bitch - i shwör i shlach di – Zickenkrieg im Internet

bitch-chatDas Schuljahr hat gerade begonnen. Mit Tränen in den Augen steht ein 12jähriges Mädchen vor der Türe zu Lehrerzimmer. Sie verlangt ihren Klassenlehrer zu sprechen. Sie schluchzt: „Es geht schon wieder los.“ Das Mädchen musste letztes Schuljahr Tiraden von Hass und Schmäh – SMS über sich ergehen lassen. Das Sprechen mit den Absenderinnen brachte nur wenig. Kurzfristig gab es eine Besserung, doch schon am nächsten Wochenende ging das Theater wieder los. Dennoch besserte die Situation bald. Die Mutter des betroffenen Mädchens hatte ihr das Mobiltelefon weggenommen und es ihr nur noch kontrolliert zur Benutzung überlassen. „Sie ist richtig aufgeblüht,“ berichtete eine erleichterte Mutter. Der aktuelle Konflikt spielte sich ohne Massenkommunikationsmittel ab. Er konnte ausgeräumt werden und bei einem Ausflug am vierten Schultag schien alles wieder in Ordnung zu sein.

Eine Kollegin berichtet mir aber bei der Rückkehr von genau diesem Ausflug von einem anderen Mädchen, das sich bedroht fühlt. Das Mädchen hat Angst gemobbt und geschlagen zu werden. Vorausgegangen war ein Chat. Zum Beweis schickte das Mädchen eine Kopie der Konversation an die Lehrerin. Wer die beteiligten Mädchen aus dem realen Leben kennt, kann sich kaum vorstellen, dass das Geschrieben von einer von ihnen stammt. Offensichtlich kommt es in der virtuellen Welt zu einer Veränderung der Persönlichkeit. Obwohl in der realen Welt nur klein und schmächtig, riskiert das Mädchen, sobald sie vor dem Bildschirm sitzt, eine große Lippe. Schon oft wurde mit ihr gesprochen. Der Klassenlehrer und der Schulsozialarbeiter haben schon alle Register gezogen. Die Mutter wurde informiert und sogar eine Beanstandung im Bereich Betragen wurde ins Zeugnis eingetragen, obwohl sich die das Mädchen sonst nichts zu Schulden kommen hat lassen. Im Gegenteil, in der realen Welt ist die Täterin meist fröhlich, charmant und beliebt. Ihr Verhalten erinnert aber manchmal an diverse High School Soaps aus dem Disney Channel.

Auf MTV wird gezeigt, wie Paris Hilton ihre „Beste Freundin“ vor laufender Kamera castet. Höhepunkt einer jeden Castingshow ist der obligate Zickenkrieg. Hier bekommen die Teenager, die in der Bildschirmwelt nach Rollenmodellen suchen, das Rüstzeug, selbst zur Bitch zu werden. Wen wundert es, wenn dann im Internet darüber gestritten wird, wer, wem ABFFL antragen oder kündigen darf, soll oder muss. ABFFL kündigen! Das erklärt fast selbstredend, dass es hier eine gewisse Störung im Sozialverhalten gibt. ABFFL heißt nämlich: „Allerbeste Freunde fürs Leben“.

Wer aber meint, dass nur Teens einander im Internet beschimpfen, der täuscht sich. Man muss sich nur ein bisschen auf Blogs und Zeitungsseiten umsehen und man wird sofort fündig. „Herr Walser!
Sie sind wahrlich das Dümmste das die österreichische Politik in den letzten Jahren hervorgebracht hat!...“
, kommentiert im Schutze der Anonymität „anno“ im Blog des grünen Bildungssprechers Dr. Harald Walser. Unter einem Artikel mit dem Titel „Kampusch wird zum Einsiedlerkrebs“ schreibt „printmaus“: „EINSIEDLERKREBS ? Wenns doch nur so wäre. Ich will diese Fresse nicht mehr sehen!“ Das sind überhaupt keine spektakulären Beispiele. Im Gegenteil, die Un-Kultur im Internet gäbe viel Krasseres her. Vielleicht sind es aber auch diese Vorbilder, die die Jugendlichen glauben machen, im Internet sei alles erlaubt. Obwohl ich offene Foren und Blogs sehr schätze, denke ich, dass vor allem jungen Menschen ein falsches Verständnis von Meinungsfreiheit vorgegaukelt wird. Die Verrohung der Umgangsformen wird täglich im politischen Geplänkel, im Fernsehen und im Internet vorexerziert. Geiz ist geil, aber KRASS ist noch viel geiler. Es ist höchste Zeit, den respektvollen Umgang mit anderen Menschen wieder mehr zu pflegen und auch eine klare Botschaft zu senden, wenn Grenzen überschritten werden. Es gilt klar zu kommunizieren, dass Beleidigungen, Herabsetzungen und verbale Nötigungen KEINE Rechte im Rahmen der Meinungsfreiheit darstellen. So schwierig es scheint, Jugendliche vor Übergriffen in Chatrooms zu schützen, so einfach kann die Lösung sein. Das Ei des Kolumbus heisst „On-Off“-Button und den müssen Eltern kontrollieren. Die zuvor beschriebene Mutter hat es mit dem Hany ihrer Tochter vorgemacht.

Mittwoch, 19. August 2009

Fortbildungslücken bei Lehrern – Ja sicher, aber nicht bei allen!

DSCF7962Das Nachrichtenmagazin profil kritisiert im Artikel „Fortbildungslücken bei Lehrern: Doch keine Schulungen in den Sommerferien“ die mangelnde Bereitschaft der Lehrpersonen, sich in den großzügig langen Sommerferien weiterzubilden. Ich muss mich leider dieser Kritik anschließen, ohne aber dabei jene Lehrkräfte zu vergessen, die doch Kurse besuchen und viel Zeit in Vorbereitungen stecken. Zweifelsfrei bin ich davon überzeugt, dass Lehrer/innen so viel unterrichtsfreie Zeit brauchen, wie ihnen derzeit gewährt wird. Sicher ist auch, dass es bessere Varianten gäbe, die12 Wochen ohne Unterricht über ein Schuljahr zu verteilen. Diese unterrichtsfreie Zeit ist aber nur dann gerechtfertigt, wenn ein ordentlicher Teil davon in Weiterbildung investiert wird. Die Forderung nach einem Dutzend Weiterbildungstagen pro Jahr ist sicher nicht überzogen. Dies bedingt aber, dass auch ein ordentliches Weiterbildungsprogramm zur Verfügung steht. Die Comenius-Database offeriert Kurse in ganz Europa. Das, was vom profil angekreidet wird, nämlich, dass der Austausch am Abend in geselliger Runde von Lehrern als Weiterbildung angesehen werde, ist hier tatsächlich als ein Weiterbildungsmoment zu werten. Viel hört man von den Schulen in Finnland. Es ist interessant zu hören, wie das dortige Schulleben aus Lehrerinnensicht gesehen wird. Natürlich können wir viel vom finnischen Schulsystem lernen, doch es ist auch spannend zu beobachten, dass es bis jetzt in jedem „Teacher Survival Camp“ Teilnehmerinnen aus Finnland gegeben hat. Aus einer österreichischen Schule hat sich noch nie jemand in ein TSC nach Ungarn verirrt. Das ist schade, doch dies könnte sich bald ändern. Die Ausschreibung für nächstes Jahr ist bereits online. Heuer hat es für 12 Plätze 24 Anmeldungen gegeben. Da die EU klammheimlich die Antragsfrist für finanzielle Unterstützungen vom üblichen 31.03. auf den 16.01. vorverlegt hat, konnten nur 8 Lehrpersonen kommen. Sich frühzeitig anzumelden lohnt sich also.

„Teacher Survival Camp“ Gödöllö/Ungarn – 12. – 16.07.2010

Ein europäisches Kursprogramm existiert bereits. In Österreich bastelt aber jede PH isoliert an ihrem Angebot. Ich würde mehr Mobilität innerhalb Österreichs befürworten. Warum sollen sich Wiener Lehrer nicht selbst davon überzeugen können, dass hinter dem Arlberg immer noch ein Stück Österreich zu finden ist. Oder weshalb bekommen Vorarlberger Lehrpersonen nicht die Chance sich selbst davon zu überzeugen, dass entgegen anders lautender Meldungen in Kärnten die Sonne immer noch scheint? Anstatt aus jeder PH eine eierlegende Wollmilchsau zu machen, könnten sich manche PHs zu Kompetenzzentren weiterentwickeln. Ich bin sehr für Schul- und auch Lehrkräfteautonomie, dafür müssen aber Rahmenbedingungen geschaffen werden, die in einem größeren Zusammenhang stehen. Was man als föderalistisch verkauft, ist leider oft nichts anderes als provinziell.

Montag, 17. August 2009

Ferienzeit – Wenn wir leben, lernen wir!

DSCF80391Drei Wochen meiner Ferienzeit sind fast um. (Falsch, sie ist ganz um, denn dieser Eintrag wurde von mir vor drei Wochen geschrieben, doch ich beschloss mir mehr Zeit ohne Gedanken an Schule und bewusste Bildung oder sogar meinen Blog) zu gönnen. Es ist eine alte Weisheit, dass man durch Unterrichten mehr lernt als wenn man unterrichtet wird. Das würde für einen Lehrer bedeuten, dass er im Klassenzimmer mehr lernt als außerhalb. Besonders die Ferien wären somit eine „lernlose“ Zeit. Das stimmt so nicht. Egal ob Lehrer/in oder Schüler/in, die Ferien bieten unzählige Gelegenheiten Vorzügliches zu lernen. Endlich ist der monotone Tagesablauf unterbrochen. Man kann seinem persönlichen Rhythmus folgen und die Seele dann und wann baumeln lassen. Ein sizilianisches Sprichwort sagt: „Wer keine Muße kennt, lebt nicht.“ Apropos Sizilien. Vor ca. zwei Wochen ist eine Arbeitskollegin von mir nach Sizilien gereist. Reisen bildet, das ist bekannt. Wir alle wissen, welchen Eindrücken man erliegt, wenn man mit offenen Sinnen durch ein fremdes Land reist. Nie funktioniert Lernen besser, als wenn man es mit angenehmen Emotionen verbinden kann. Deshalb bleiben uns Reiserinnerungen auch so gut im Gedächtnis.
Jetzt kann aber nicht jeder eine Urlaubsreise antreten. Das ist schade, aber leider nicht zu ändern. Sind jetzt die Ferien für die Katz? Natürlich nicht, außer sie werden vor einem Bildschirm verschwendet. Jung und Alt haben in den Ferien die Chance Freundschaften zu pflegen, die Natur zu erleben oder sich Hobbys zu widmen, die während des Jahres zu kurz kommen. Endlich finde ich Zeit mich den Büchern zuzuwenden, die ich während des Arbeitsjahres als zu anstrengend zur Seite gelegt habe. Kinder und Jugendliche können ohne schlechtes Gewissen spielen. Natürlich ist hier wieder den Spielen den Vorzug zu geben, in denen man mit richtigen Menschen spielt, in den man sich richtig freut oder auch einmal richtig ärgert. Bildschirme sind bei solchen Spielen tabu.
Meine Kollegin, die Spielpädagogin Andrea Mündle, die mich immer wieder mit neuen Spielen zum Ausprobieren versorgt, lieh mir vor einiger Zeit ein höchst lesenswertes Buch: „Von allerley Spil und Kurzweyl – Spiel und Spielzeug in der Geschichte“ Ich habe es ihr zwar noch nicht zurückgegeben, doch seit meinem Geburtstag bin ich selbst stolzer Besitzer dieses Buches. Endlich konnte ich in Ruhe darin schmökern. Die Ferienzeit bietet eben Lerngelegenheiten, für die es sonst an Zeit mangelt. Neben interessanten historischen Betrachtungen findet man in diesem Buch auch Anleitungen für alte, fast in Vergessenheit geratene Spiele.
Ferien können bilden.

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Meine Kommentare

ad These #22: Das Schulsystem...
Jawohl…hier wurde der Nagel auf den Kopf getroffen...
haraldwalser - 25. Okt, 09:44
ad These #21 Statt „einstürzende...
Nach der Lektüre dieser These wurde mir auf einen...
haraldwalser - 25. Okt, 09:37
:))
Damit sie einmal, im Gegensatz zu ihrem Vater, Deutschunterricht...
haraldwalser - 7. Okt, 14:06
Es gibt ein Konzept...
.... dafür, wie man Schulreformen verhindern kann....
haraldwalser - 6. Okt, 09:43
Vorstellbar
"Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin." Carl...
haraldwalser - 1. Sep, 09:10

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